Serena Terram

Ancillae, Älteste und Primogen des Clans der Kapadozianer

Hüterin des Elysiums

" Wissen ist Macht mein Freund, und du solltest wissen, dass ich mit jeder Nacht mächtiger werde. "

" Lerne mein Kind, es wird dir nützlicher sein als das Schwert. "

Charakterbild Serena Neugierig und meist in Gedanken über ihre Forschungen vertieft sind die Worte, welche Serena Terram am besten beschreiben. Ihr eigentlich sanftes Wesen und ihr ständiger Drang zu helfen sind neben ihrer makaberen Einstellung zum Tod und den Toten mit eines der Merkmale, das sie am meisten auszeichnet und viel zu leicht darüber hinwegtäuschen lässt, dass auch in ihr ein Tier wütet, das Nacht für Nacht an ihrer Menschlichkeit zehrt. Vielleicht ist es ja gerade dass, was sie in Streitgesprächen bei einigen Themen dazu hinreisst, unfreundlich und leider auch manches mal unsachlich zu werden. Und auch wenn Prag ihr scheinbar geholfen hat, vieles aus ihrer doch unbekannten Vergangenheit zu verarbeiten, gibt es wohl immer noch Themen, die sie in Rage bringen.

Über ihre Vergangenheit ist nicht all zu viel bekannt, nur das ihr leiblicher Vater auch derjenige war, der ihr den Kuss gab, auf das sie neu geboren wurde, neugeboren in den Clan des Todes, um ihm durch ihre einzigartige Sicht der Dinge einen anderen Einblick in das Wesen des Todes zu gestatten.

Die vielleicht zwanzigjährige, zierlich gebaute und mit anderthalb Schritt durchschnittlich große Frau fällt zwar nicht durch ihr überdurchschnittlich gutes Aussehen oder eine sonderlich starke Ausstrahlung auf, aber sie wirkt durch elegante Gestikulierung und Mimik von Körper und Gesicht doch sehr angenehm. Ihr leichenblasses Gesicht wird von zwei leuchtend grünen Augen verziert und hüftlangen, schwarzen Locken umrahmt, zu denen vor kurzer Zeit eine weisse Strähne auf ihrer rechten Seite hinzu gekommen ist, über dessen Entstehung sie jedoch schweigt. Ihre Haare verbirgt sie in einer schwarzen Perlenhaube aus feinster Wollstickerei, die sich sehr anmutig an ihren Hals schmiegt.

Eine sanfte, freundliche, klare und deutliche Stimme ertönt in Gesprächen, in die sich jedoch von Zeit zu Zeit ein Dialekt mischt, der zeigt, das sie in ihrer Jugend viel gereist sein muss.

Ihre Kleidung besteht aus einem Kleid feinster schwarzer Wolle, welches von unzähligen schönen Silberstickerein verziert wird. Diese Stickerein stellen, wenn man sie näher betrachtet, das Wappen der Kappadozianer dar. Der Schnitt ihres Kleides ist keiner festen Mode nach empfunden: Ein bodenlanges, hochgeschlossenes Schleppenkleid mit langen Trompetenärmeln, deren Spitzen bis über ihre Knie reichen. Dazu einen handbreiten, von einer silbernen Gürtelschnalle in Form eines stilisierten Karos gehaltenen Hüftgürtel gleicher Machart, auf welchem am unteren Ende das ebenfalls aus Silber gestickte Wappen der Kappadozianer dargestellt ist.

[Der Kapadozianerin ein Pergament zukommen lassen]


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